Winfried Ridder, Diplompolitologe, war von 1973 bis 1977 zunächst Dozent beim Bundesamt für Verfassungschutz für den Rechtsextremismus und danach bis 1995 als Referatsleiter im Bundesamt für Verfassungsschutz zuständig für den deutschen linksextremistischen Terrorismus (RAF, Bewegung 2. Juni, Revolutionäre Zellen). Er hat als einer der Ersten 1989 die Unterlagen der STASI gesichtet, trat als Zeuge im Prozess gegen Verena Becker auf und verfolgt die Arbeit der NSU-Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern. Er war Sachverständiger im NSU-Untersuchungsausschuss NRW. Das Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages hat ihn gebeten, als Referent beim "Thementag Perspektiven demokratischer Kultur" am 5.Juni 2015 in Stuttgart und wirkte in zahlreichen Dokumentationen über den Verfassungsschutz mit.
Ein Schwerpunkt bildete dabei die "Geschichte der RAF" mit ihren schweren Verbrechen in den 70er- und 80er-Jahren.
Aktuell arbeitet er an der Aufklärung der bisher ungeklärten Morde der RAF.
Im Frühjahr 2027 erscheint von ihm sein zweites Buch "Die unaufgeklärten Morde der dritten RAF-Generation".
Ridder ist gelungen die bisher nicht aufgeklärten RAF-Morde von 1985 bis 1991 weitgehend bzw. vollständig aufgeklärt zu haben. Dies gilt insbesondere für die Attentate auf den Bonner Diplomaten Gero von Braunmühl und Alfred Herrhausen sowie Detlef Karsten Rohwedder.
2013 ist bereits von ihm erschienen "Verfassung ohne Schutz - Die Niederlagen der Geheimdienste im Kampf gegen den Terrorismus", dtv Verlag.
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